Hauptversammlung 2017

Hiermit laden wir unsere Aktionärinnen und Aktionäre herzlich zu der am Mittwoch, den 31. Mai 2017, um 10.00 Uhr im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Straße 5, 80333 München, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Informationen und Unterlagen zur SÜSS MicroTec Hauptversammlung 2017 (Downloads)

 


Zu TOP 1


Zu TOP 6 – Wahl des Aufsichtsrats der Süss MicroTec AG – Lebensläufe der Kandidaten


Zu TOP 7 - Formwechsel in eine Societas Europaea (SE)


Zu TOP 8 - Wahl des Aufsichtsrats der SÜSS MicroTec SE



Hauptversammlung 2014

Hiermit laden wir unsere Aktionärinnen und Aktionäre herzlich zu der am 

Dienstag, den 17. Juni 2014, um 10.00 Uhr 
im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Straße 5, 80333 München, 
stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein. 

Informationen und Unterlagen zur SÜSS MicroTec Hauptversammlung 2014 (Downloads)


Zu TOP 1

Zu TOP 5

Zu TOP 6



Formulare und Informationen zur Bevollmächtigung:



 

Hauptversammlung 2013

Hiermit laden wir unsere Aktionärinnen und Aktionäre herzlich zu der am 

Mittwoch, den 19. Juni 2013, um 10.00 Uhr im 
im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Straße 5, 80333 München, 
stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein. 

Informationen und Unterlagen zur SÜSS MicroTec Hauptversammlung 2013 (Downloads)


Zu TOP 1

Zu TOP 2

Zu TOP 6

Zu TOP 7



Formulare und Informationen zur Bevollmächtigung:



 

Hauptversammlung 2012

Hiermit laden wir unsere Aktionärinnen und Aktionäre herzlich zu der am 

Mittwoch, den 20. Juni 2012, um 10.00 Uhr 
im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Straße 5, 80333 München, 
stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein. 

Informationen und Unterlagen zur SÜSS MicroTec Hauptversammlung 2012 (Downloads)


Zu TOP 1

Zu TOP 5



Formulare und Informationen zur Bevollmächtigung:



 

 

Hauptversammlung 2011

Hiermit laden wir unsere Aktionärinnen und Aktionäre herzlich zu der am Dienstag, den 21. Juni 2011, um 10.00 Uhr im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Straße 5, 80333 München, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Informationen und Unterlagen zur SÜSS MicroTec Hauptversammlung 2011 (Downloads)


Zu TOP 1

Zu TOP 6

Zu TOP 7

Zu TOP 8

Zu TOP 9



Formulare und Informationen zur Bevollmächtigung:



 

Hauptversammlung 2008

Hiermit laden wir unsere Aktionärinnen und Aktionäre herzlich zu der am Donnerstag, den 19. Juni 2008, um 10.00 Uhr im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Straße 5, 80333 München, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Informationen zur SÜSS MicroTec Hauptversammlung (Downloads)


zu TOP 1

zu TOP 5

zu TOP 6

zu TOP 7

zu TOP 8

zu TOP 9




 

Hauptversammlung 2007

Wir laden hiermit unsere Aktionärinnen und Aktionäre ein zu der am Freitag, den 6. Juli 2007, um 10.00 Uhr im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Straße 5, 80333 München, stattfindenden
ordentlichen Hauptversammlung.

Informationen zur SÜSS MicroTec Hauptversammlung (Downloads)

 

Einladung zur Hauptversammlung 2005

SÜSS MicroTec AG, Garching Wertpapier-Kenn-Nr.: 722 670 ISIN: DE 000 722 6706

Wir laden hiermit unsere Aktionärinnen und Aktionäre ein zu der am Dienstag, den 21. Juni 2005, um 11.00 Uhr im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Straße 5 in 80333 München stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung.

Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der SÜSS MicroTec AG und des gebilligten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2004, des zusammengefassten Lageberichts für die SÜSS MicroTec AG und den Konzern sowie des Berichts des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2004

2. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„a) Dem Mitglied des Vorstands Herrn Stephan Schulak wird für das Geschäftsjahr 2004 Entlastung erteilt.

b) Dem Vorsitzenden des Vorstands Dr. Stefan Schneidewind wird für den Zeitraum vom 1. September 2004 bis zum 31. Dezember 2004 des Geschäftsjahres 2004 Entlastung erteilt.“

Die Beschlussfassung über die Entlastung des ehemaligen Vorsitzenden des Vorstands Dr. Franz Richter für das Geschäftsjahr 2004 soll in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung erfolgen.

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen: „Den Mitgliedern des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2004 wird Entlastung für diesen Zeitraum erteilt.“

4. Beschlussfassung über die Bestellung des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgenden Beschluss zu fassen: „Die KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG in München wird zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2005 bestellt.“

5. Ergänzungswahl zum Aufsichtsrat Herr Dr. Thomas Sesselmann hat sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats mit Wirkung zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung am 21. Juni 2005 niedergelegt.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht gemäß § 9 Abs. 1 der Satzung in Verbindung mit §§ 95 Abs. 1, 96 Abs. 1 AktG aus sechs Mitgliedern, die von der Hauptversammlung gewählt werden.

Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Herr Peter Heinz, M.B.A., Berater, wohnhaft in Waterbury, Vermont, Vereinigte Staaten von Amerika, wird als Nachfolger von Herrn Dr. Sesselmann für den Rest der ursprünglichen Amtszeit von Herrn Dr. Sesselmann zum Mitglied des Aufsichtsrats gewählt.“

Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht gebunden. Herr Heinz ist Mitglied in folgenden gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien:

• H & H Associates Inc., Vermont, Vereinigte Staaten von Amerika (Mitglied Board of Directors).

6. Beschlussfassung über die Zustimmung zum Abschluss eines Gewinnabführungsvertrages

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:

„Dem Abschluss des Gewinnabführungsvertrages zwischen der SÜSS MicroTec AG als herrschender Gesellschaft und der SUSS MicroTec Test Systems GmbH als beherrschter Gesellschaft wird zugestimmt.“

Der am 2. Mai 2005 abgeschlossene Gewinnabführungsvertrag zwischen der SÜSS MicroTec AG und der SUSS MicroTec Test Systems GmbH hat folgenden wesentlichen Inhalt:

§ 1 Gewinnabführung und Verlustübernahme

1. Die SUSS MicroTec Test Systems GmbH („SMT TS“) verpflichtet sich, ihren ganzen Gewinn an die SÜSS MicroTec AG („SMT AG“) abzuführen. Abzuführen ist – vorbehaltlich einer Bildung oder Auflösung von Gewinnrücklagen nach Absatz 2 – der ohne die Gewinnabführung entstehende Jahresüberschuss, vermindert um einen etwaigen Verlustvortrag aus dem Vorjahr.

2. Die SMT TS kann mit Zustimmung der SMT AG Beträge aus dem Jahresüberschuss in die Gewinnrücklagen einstellen,sofern dies handelsrechtlich zulässig und bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wirtschaftlich begründet ist. Während der Dauer dieses Vertrages gebildete andere Gewinnrücklagen (§ 272 Absatz 3 HGB) sind auf Verlangen der SMT AG aufzulösen und zum Ausgleich eines Jahresfehlbetrages zu verwenden oder als Gewinn an die SMT AG abzuführen.Die Abführung von Beträgen aus der Auflösung von anderen Gewinnrücklagen, die vor Beginn des Vertrages gebildet wurden, ist ausgeschlossen.

3. Die SMT AG ist entsprechend § 302 Absatz 1 und 3 AktG verpflichtet, jeden während der Vertragsdauer sonst entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen, soweit dieser nicht dadurch ausgeglichen wird, dass gemäß Absatz 2 Satz 2 den anderen Gewinnrücklagen Beträge entnommen werden, die während der Vertragsdauer in sie eingestellt worden sind.

§ 2 Vorauszahlungen

Die SMT AG kann im Laufe des Geschäftsjahres Vorauszahlungen auf den abzuführenden Gewinn verlangen.

§ 3 Wirksamwerden und Vertragsdauer

1. Der Vertrag bedarf der Zustimmung der Hauptversammlung der SMT AG und der Zustimmung der Gesellschafterversammlung der SMT TS. Er wird mit der Eintragung in das Handelsregister der SMT TS wirksam und gilt rückwirkend für die Zeit ab Beginn des 1. Januar 2005.

2. Der Vertrag läuft bis zum Ablauf des 31. Dezember 2009. Er verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr,falls er nicht spätestens sechs Wochen vor seinem Ablauf schriftlich gekündigt wird.

3. Das Recht zur Kündigung des Vertrages aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist bleibt unberührt. Als wichtiger Grund sind insbesondere anzusehen:

• ein Wegfall der finanziellen Eingliederung der SMT TS in die SMT AG im Sinne von § 14 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 KStG;

• eine Verschmelzung, Spaltung oder Liquidation der SMT AG oder der SMT TS;

• die Insolvenz der SMT AG oder der SMT TS. Endet der Vertrag durch fristlose Kündigung aus wichtigem Grund, so hat die SMT TS den bis zum Tag der Beendigung erzielten Gewinn gemäß § 1 Absatz 1 und 2 an die SMT AG abzuführen und die SMT AG einen bis zu diesem Tag entstandenen Verlust gemäß § 1 Absatz 3 zu übernehmen.

§ 4 Schlussbestimmungen

1. Für den Fall der Änderung einer für diesen Vertrag bedeutsamen rechtlichen Vorschrift oder einer Änderung der Rechtsprechung bleibt die Anpassung des Vertrages an die veränderten Verhältnisse vorbehalten.

2. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages einschließlich dieses § 4 Absatz 2 bedürfen der Schriftform, soweit nicht gesetzlich eine andere Form vorgeschrieben ist.

3. Sollten Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam oder nicht durchführbar sein oder werden oder sollte der Vertrag eine Lücke enthalten, so soll hierdurch die Gültigkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt werden. Die Vertragspartner verpflichten sich,anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung eine rechtlich wirksame und angemessene Regelung zu vereinbaren, die dem wirtschaftlich am nächsten kommt, was die Vertragspartner gewollt haben. Gleiches gilt im Falle einer Vertragslücke.“

7. Beschlussfassung über die Herabsetzung der bestehenden bedingten Kapitalia

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„a) Das für die Ausgabe von Bezugsrechten auf bis zu 325.600 Aktien der Gesellschaft an Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft, Mitglieder der Geschäftsführungen der verbundenen Unternehmen (§ 15 AktG) und leitende Angestellte der zweiten Führungsebene der Gesellschaft und der verbundenen Unternehmen („leitende Angestellte“) nach näherer Maßgabe der hierzu durch die Hauptversammlungen der Gesellschaft vom 6. April 1999 und 14. Juni 2002 gefassten Hauptversammlungsbeschlüsse (Aktienoptionsplan 1999) beschlossene bedingte Kapital gemäß § 5 Abs. 4 der Satzung wird von derzeit EUR 325.600,00 um EUR 58.100,00 auf EUR 267.500,00 herabgesetzt. Das reduzierte bedingte Kapital entspricht dem Umfang der ausgegebenen und noch ausübbaren Bezugsrechte auf Aktien der Gesellschaft aufgrund des Aktienoptionsplanes 1999.

b) Dementsprechend wird § 5 Abs. 4 der Satzung geändert wie folgt: „(4) Das Grundkapital ist um bis zu EUR 267.500,00 bedingt erhöht. Das bedingte Kapital ist eingeteilt in bis zu 267.500 Aktien. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit endgültig, als Bezugsrechte auf Aktien aufgrund des Aktienoptionsplans 1999 an Bezugsberechtigte ausgegeben wurden und diese Bezugsberechtigten das gewährte Bezugsrecht ausüben. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Bezugsrechten entstehen, am Gewinn teil.“

c) Das für die Ausgabe von Bezugsrechten auf bis zu 500.000 Aktien der Gesellschaft an Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft, Mitglieder der Geschäftsführungen der verbundenen Unternehmen (§ 15 AktG) und leitende Angestellte der zweiten Führungsebene der Gesellschaft und der verbundenen Unternehmen („leitende Angestellte“) nach näherer Maßgabe des hierzu durch die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 14. Juni 2002 gefassten Hauptversammlungsbeschlusses (Aktienoptionsplan 2002) beschlossene bedingte Kapital gemäß § 5 Abs. 5 der Satzung wird von derzeit EUR 500.000,00 um EUR 49.000,00 auf EUR 451.000,00 herabgesetzt. Das reduzierte bedingte Kapital entspricht dem Umfang der ausgegebenen und noch ausübbaren Bezugsrechte auf Aktien der Gesellschaft aufgrund des Aktienoptionsplanes 2002.

d) Dementsprechend wird § 5 Abs. 5 der Satzung geändert wie folgt:

„(5) Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu EUR 451.000,00 durch Ausgabe von bis zu 451.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien (Stammaktien) bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2002 II). Das bedingte Kapital 2002 II dient nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 14. Juni 2002 der Gewährung von Bezugsrechten (Aktienoptionsrechten) an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft, Mitglieder der Geschäftsführung von im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen und leitende Angestellte der zweiten Führungsebene der Gesellschaft und der im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (leitende Angestellte). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt,wie Inhaber von Aktienoptionen, zu deren Ausgabe der Vorstand bzw. der Aufsichtsrat von der Hauptversammlung ermächtigt wurde, und die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Juni 2002 zum Aktienoptionsplan 2002 der Gesellschaft ausgegeben werden, von ihren Bezugsrechten Gebrauch machen. Die aus der Ausübung solcher Bezugsrechte hervorgehenden neuen Aktien der Gesellschaft nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem die Ausgabe erfolgt, am Gewinn der Gesellschaft teil.“

8. Beschlussfassung über die Schaffung eines Bedingten Kapitals 2005 zur Bedienung des Aktienoptionsplanes 2005 und entsprechende Satzungsänderung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

a) Das Grundkapital der Gesellschaft wird um bis zu insgesamt EUR 750.000,00 durch Ausgabe von bis zu insgesamt 750.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2005). Die Bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführtwerden,wie die Inhaber von Optionsrechten, die von der Gesellschaft im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2005 gewährt werden, ihr Optionsrecht ausüben. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung des Bezugsrechts entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

b) Das Aktienoptionsprogramm 2005 hat folgende Eckpunkte:

(1) Bezugsberechtigte und Gesamtvolumen

Im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2005 können Bezugsrechte auf Aktien der SÜSS MicroTec AG („Aktienoptionen“) nur an Mitglieder des Vorstands der SÜSS MicroTec AG („Gruppe 1“), Mitglieder der Geschäftsleitungsorgane von Konzerngesellschaften, also an Gesellschaften,an denen die SÜSS MicroTec AG mittelbar oder unmittelbar über mehr als 50 % der Anteile oder der Stimmrechte verfügt oder gegenüber denen die SÜSS MicroTec AG mittelbar oder unmittelbar herrschendes Unternehmen aufgrund eines Beherrschungsvertrages oder eines vergleichbaren Konzernvertrages ist („Gruppe 2“), und an Mitarbeiter der SÜSS MicroTec AG und ihrer Konzerngesellschaften („Gruppe 3“) ausgegeben werden. Insgesamt können für alle Gruppen zusammen während der Laufzeit des Aktienoptionsprogramms von knapp viereinhalb Jahren maximal 750.000 Aktienoptionen („Gesamtvolumen“) ausgegeben werden. Das Gesamtvolumen teilt sich wie folgt auf die einzelnen Bezugsberechtigten auf:

(a) für Bezugsberechtigte der Gruppe 1 insgesamt höchstens 300.000 Aktienoptionen (also insgesamt höchstens 40% des Gesamtvolumens);

(b) für Bezugsberechtigte der Gruppe 2 insgesamt höchstens 150.000 Aktienoptionen (also insgesamt höchstens 20 % des Gesamtvolumens) und

(c) für Bezugsberechtigte der Gruppe 3 insgesamt höchstens 300.000 Aktienoptionen (also insgesamt höchstens 40% des Gesamtvolumens). An Bezugsberechtigte der Gruppe 1, die auch einer oder mehreren weiteren Gruppen angehören, können Aktienoptionen nur unter Anrechnung auf das Kontingent der Gruppe 1 gewährt werden.

(2) Ausgestaltung

(a) Tranchen: Pro Kalenderjahr dürfen nicht mehr als 50% des Gesamtvolumens ausgegeben werden.

(b) Ausgabezeiträume:Aktienoptionen können viermal jährlich ausgegeben werden und zwar zwischen dem 11. und 26. Börsenhandelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse jeweils nach Veröffentlichung des Konzernabschlusses sowie des Quartalberichts für das 1., 2. und 3. Quartal eines Geschäftsjahres; Ausgabetag ist bei der Gewährung von Aktienoptionen an Bezugsberechtigte der Gruppe 1 der Tag, an dem der Aufsichtsrat der Gesellschaft über die Gewährung beschließt, und im Übrigen der Tag, an dem der Vorstand der Gesellschaft über die Gewährung beschließt.

(c) Haltefrist: Die Aktienoptionen können erst nach Ablauf der Wartezeit ausgeübt werden. Die Wartezeit beginntmit dem Ausgabetag und endet mit Beginn des ersten Ausübungszeitraums nach Ablauf von zwei Jahren und einer Woche nach dem Ausgabetag.

(d) Ausübungszeitraum und Ausübungsfenster: Die Aktienoptionen können während ihrer Laufzeit und nach Ablauf der jeweiligen Wartezeit in Ausübungszeiträumen, die jeweils zehn Börsenhandelstage an der Frankfurter Wertpapierbörse betragen und jeweils mit Beginn des ersten Börsenhandelstages nach dem Tag der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft und nach Veröffentlichung des Quartalsberichts für das dritte Quartal des Geschäftsjahres der Gesellschaft beginnen, ausgeübt werden.

(e) Sperrfristen:Die Aktienoptionen können auch während eines Ausübungszeitraums während folgender „Ausübungssperrfristen“ nicht ausgeübt werden

  • von dem Tag an,an dem die SÜSS MicroTec AG ein Angebot an ihre Aktionäre zum Bezug von neuen Aktien oder Schuldverschreibungen oder sonstigen Wertpapieren mit Wandel- oder Optionsrechten im (elektronischen) Bundesanzeiger veröffentlicht, bis zu dem Tag, an dem die bezugsberechtigten Aktien der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse erstmals „Ex-Bezugsrecht“ notiert werden und
  • von dem Tag an, an dem die SÜSS MicroTec AG die Ausschüttung einer Sonderdividende im (elektronischen) Bundesanzeiger veröffentlicht, bis zu dem Tag, an dem die sonderdividendenberechtigten Aktien der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse erstmals „Ex-Dividende“ notiert werden.

(f) Ausübungspreis: Die Aktienoptionen können nur gegen Zahlung des Ausübungspreises, der 100% des Börsendurchschnittskurses, also des arithmetischen Mittels der Schlussauktionspreise für eine SÜSS MicroTec-Aktie im Xetra-Handel (oder einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) an zwanzig unmittelbar aufeinanderfolgenden Börsenhandelstagen vor dem Ausgabetag, beträgt, ausgeübt werden.

(g) Erfolgsziele: Nach Ablauf der Haltefrist können die Aktienoptionen ausgeübt werden, wenn alternativ eines der folgenden Erfolgsziele erreicht ist:

(aa) Der Börsenkurs der SÜSS MicroTec Aktie ist im Zeitraum zwischen Ausgabetag und erstem Tag des Ausübungszeitraums, in dem die Aktienoption ausgeübt wird, um mindestens 0,625% pro vollem Kalendermonat gestiegen (entspricht 15% pro 24 Kalendermonate) und der Börsenkurs der SÜSS MicroTec Aktie hat sich prozentual gleich oder besser als der TecDax entwickelt, oder

(bb) der Börsenkurs der SÜSS MicroTec Aktie ist im Zeitraum zwischen Ausgabetag und erstem Tag des Ausübungszeitraums, in dem die Aktienoption ausgeübt wird, um mindestens 0,8333% pro vollem Kalendermonat gestiegen (entspricht 20% pro 24 Kalendermonate) Börsenkurs ist der Schlussauktionspreis im Xetra-Handel (oder einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem).

(h) Nichtübertragbarkeit: Die Aktienoptionen sind nicht übertragbar, sondern können nur durch den Bezugsberechtigten ausgeübt werden. Sie können jedoch von Todes wegen auf den Ehegatten und die Kinder des Bezugsberechtigten übergehen.

(3) Erfüllung des Bezugsrechts

Den Bezugsberechtigten kann angeboten werden, an Stelle der Ausgabe von Aktien aus dem hierfür geschaffenen Bedingten Kapital 2005 wahlweise eigene Aktien zu erwerben oder einen Barausgleich zu erhalten. Die Entscheidung,welche Alternative den Bezugsberechtigten im Einzelfall angeboten wird, trifft der Vorstand im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat, soweit Bezugsberechtigte der Gruppen 2 und 3 betroffen sind,bzw. der Aufsichtsrat, soweit Bezugsberechtigte der Gruppe 1 betroffen sind. Diese Organe haben sich bei ihrer Entscheidung allein vom Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre leiten zu lassen. Der Barausgleich soll den Unterschiedsbetrag zwischen dem Ausübungspreis und dem Eröffnungskurs der Aktie im Xetra- Handel (oder einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) am Ausübungstag ausmachen.

(4) Weitere Regelungen

Die weiteren Regelungen für die Ausübung der Aktienoptionen und die weiteren Ausübungsbedingungen werden durch den Aufsichtsrat festgesetzt, soweit die Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft betroffen sind. Im Übrigen ist der Vorstand der Gesellschaft für die Festlegung dieser Einzelheiten zuständig, der, soweit gesetzlich erforderlich, im Einvernehmen mit den Organen der Konzerngesellschaften entscheidet, die für die Vergütung der Bezugsberechtigten zuständig sind. Zu den weiteren Regelungen gehören insbesondere:

(a) Bestimmung der Bezugsberechtigten und Festsetzung der Anzahl der ihnen jeweils zu gewährenden Aktienoptionen

(b) Festlegung der Bestimmungen über die Durchführung des Aktienoptionsprogramms

(c) Verfahren der Gewährung und der Ausübung von Aktienoptionen sowie von deren Verfall und Laufzeit

(d) Bestimmungen über die Behandlung von Aktienoptionen in Sonderfällen, z. B. Ausscheiden des Bezugsberechtigten aus der SÜSS MicroTec-Gruppe oder Tod des Bezugsberechtigten oder Bezugsberechtigte mit Wohn- oder Dienstsitz im Ausland.

(5) Besteuerung Sämtliche Steuern, die bei Ausübung der Aktienoptionen oder bei Verkauf der Aktien durch die Bezugsberechtigten fällig werden, tragen die Bezugsberechtigten.

(6) Berichtspflicht Der Vorstand wird über die Ausnutzung des Aktienoptionsprogramms und die den Bezugsberechtigten eingeräumten Aktienoptionen sowie die ausgeübten Aktienoptionen für jedes Geschäftsjahr im Geschäftsbericht berichten. c) § 5 der Satzung erhält folgenden neuen Abs. 7:

„(7) Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu EUR 750.000,00 durch Ausgabe von insgesamt bis zu 750.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2005).Die Bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt werden, wie die Inhaber von Optionsrechten, die im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2005 ausgegeben werden, von ihrem Optionsrecht Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung des Bezugsrechts entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.“

Vorlagen

Ab Einberufung der Hauptversammlung liegen insbesondere die folgenden Unterlagen in den Geschäftsräumen der Gesellschaft am Sitz der SÜSS MicroTec AG, Schleißheimer Straße 90 in 85748 Garching zur Einsicht der Aktionäre aus und werden jedem Aktionär auf Verlangen unentgeltlich und unverzüglich in Abschrift überlassen:

  • Der Jahresabschluss der SÜSS MicroTec AG sowie
  • der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2004, der zusammengefasste Lagebericht für die SÜSS MicroTec AG und den Konzern und
  • der Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2004;
  • der Gewinnabführungsvertrag zwischen der SÜSS MicroTec AG und der SUSS MicroTec Test Systems GmbH;
  • der gemeinsame Bericht des Vorstands und der Geschäftsführung der SUSS MicroTec Test Systems GmbH zum Gewinnabführungsvertrag zwischen der SÜSS MicroTec AG und der SUSS MicroTec Test Systems GmbH;
  • der Bericht des Vertragsprüfers gemäß §§ 293b ff. AktG;
  • die Jahresabschlüsse und Lageberichte der Gesellschaft für die letzten drei Geschäftsjahre;
  • die Jahresabschlüsse und Lageberichte der SUSS MicroTec Test Systems GmbH für die letzten drei Geschäftsjahre;
  • das Aktienoptionsprogramm 2005 und
  • der Bericht des Vorstands zum Aktienoptionsprogramm 2005. Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die ihre Aktien spätestens am 16. Juni 2005 bei der SÜSS MicroTec AG, einem deutschen Notar, bei einer deutschen Wertpapiersammelbank oder einer der nachfolgend bezeichneten Hinterlegungsstellen bis zur Beendigung der Hauptversammlung hinterlegen. Hinterlegungsstellen sind im Inland folgende Banken:

  • BHF Bank Aktiengesellschaft
  • Dresdner Bank Aktiengesellschaft
  • Hauck & Auffhäuser Privatbankiers KGaA

Die Hinterlegung ist auch dann ordnungsgemäß,wenn Aktien mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für sie bei anderen Kreditinstituten bis zur Beendigung der Hauptversammlung gesperrt gehalten werden. Im Falle der Hinterlegung bei einem Notar ist die von diesem hierüber auszustellende Bescheinigung, welche die hinterlegten Stücke nach Nummer und Anzahl zu bezeichnen hat, spätestens einen Tag nach Ablauf der Hinterlegungsfrist, also spätestens am 17. Juni 2005, bei einer der übrigen Hinterlegungsstellen einzureichen.

Über die hinterlegten Aktien werden den Aktionären oder deren ordnungsgemäß ausgewiesenen Vertretern Eintrittskarten ausgestellt.

Aktionäre können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten, z. B. ein Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere Person ihrer Wahl ausüben lassen.Wenn weder ein Kreditinstitut noch eine Aktionärsvereinigung bevollmächtigt wird, ist die Vollmacht schriftlich (§ 126 BGB) zu erteilen.

Als besonderen Service bieten wir unseren Aktionären an, von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung zu bevollmächtigen.

Die Aktionäre,die den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern eine Vollmacht erteilen möchten, benötigen hierzu eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung, die bei der depotführenden Bank zu beantragen ist.Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarte sicherzustellen,sollte die Bestellung möglichst frühzeitig bei der Depotbank eingehen.

Sie können die von der Gesellschaft bestellten Stimmrechtsvertreter gemäß § 14 Abs. 5 der Satzung bis spätestens Montag, den 20. Juni 2005, 17:00 Uhr, schriftlich oder per Telefax zur Ausübung Ihres Stimmrechts – jeweils ausschließlich unter Verwendung des auf der Internetseite unserer Gesellschaft zum Download verfügbaren Formulars zur Vollmachts- und Weisungserteilung – bevollmächtigen.

Alternativ steht Ihnen gemäß §14 Abs. 5 der Satzung bis spätestens Montag, den 20. Juni 2005, 12:00 Uhr, das Internet für die Vollmachts- und Weisungserteilung an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft zur Verfügung. Öffnen Sie hierzu www.suss.de/hauptversammmlung und wählen den Punkt „Stimmrechtsvertretung“. Rufen Sie bitte den Punkt „Online- Vollmacht und Weisungen“ auf und folgen Sie dann den Anweisungen auf den Internetseiten. Halten Sie bitte für Ihre Online-Identifikation Ihre Eintrittskarte bereit.

Soweit die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter bevollmächtigt werden, müssen diesen in jedem Falle Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Ohne diese Weisungen ist die Vollmacht ungültig.Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet,weisungsgemäß abzustimmen.

Weitere Informationen zur Stimmrechtsvertretung sowie ein Formular zur Vollmachts- und Weisungserteilung stehen den Aktionären unter der Internetadresse www.suss.de/hauptversammmlung zum Download zur Verfügung oder können werktäglich zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr unter der Telefon-Nummer +49 (0) 89 / 21027 222 angefordert werden. Anfragen und Anträge (einschließlich Gegenanträge) zur Hauptversammlung bitten wir ausschließlich an die

SÜSS MicroTec AG Investor Relations Schleißheimer Straße 90 85748 Garching Telefax: 089-32007-450 oder an folgende E-Mail-Adresse: ir@suss.de

zu richten.

Garching, im Mai 2005 SÜSS MicroTec AG
Der Vorstand


Rede des Vorstands

CHART: Begrüßung

Sehr geehrte Damen und Herren Aktionäre, sehr geehrte Aktionärsvertreter, verehrte Gäste und Medienvertreter,

ich darf Sie herzlich begrüßen zur ordentlichen Hauptversammlung der SÜSS MicroTec AG. Ich freue mich, dass so viele Aktionäre und Gäste gekommen sind und so ihr Interesse an unserem Unternehmen bekunden. Ich hoffe, Sie hatten eine gute Anreise und fühlen sich wohl bei uns.

Mein Kollege, Herr Schulak, und ich werden Ihnen heute berichten, was sich seit der letzten Hauptversammlung in Ihrem Unternehmen getan hat. Ich kann Ihnen schon jetzt sagen: Es ist eine ganze Menge.

Doch bevor wir das tun, möchte ich mich bei Ihnen kurz vorstellen: Ich bin gebürtiger Dresdener und seit 16 Jahren für SÜSS MicroTec tätig. Meine Karriere bei SÜSS begann in Garching als Entwicklungsingenieur; 1992 ging ich dann zu unserer Tochtergesellschaft nach Waterbury in die USA; später leitete ich den Geschäftsbereich Test Systems für den nordamerikanischen Markt. Nach 8 Jahren in den USA übernahm ich 1999 die Geschäftsführung der SUSS MicroTec Test Systems in Dresden. Zum 1. September vergangenen Jahres wurde ich in den Vorstand der SÜSS MicroTec AG berufen und nach dem Ausscheiden von Herrn Dr. Richter übernahm ich am 9. Dezember den Vorstandsvorsitz.

Doch zurück zum Geschäftsjahr 2004: Letztes Jahr haben wir damit begonnen, die Firma fit zu machen. Ziel ist es, die wirtschaftliche Basis zu sichern, uns auf profitables Wachstum auszurichten und unsere Zukunft zu gestalten.

Dazu haben wir die historisch gewachsene Struktur auf den Prüfstand gestellt und optimiert, sowie Wachstumsinitiativen gestartet. 2004 war also ein Jahr des Umbruchs und des Aufbruchs zugleich.

CHART: Kennzahlenvergleich 2003-2004

Ein kurzer Blick auf die wichtigsten Zahlen des Geschäftsjahres 2004 zeigt, dass wir auf dem rechten Weg sind. Wir erreichten einen Umsatz von knapp 113 Millionen Euro, ein Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dass diese Steigerung nicht noch höher ausfiel, ist vor allem auf den unerwartet starken Wertverfall des US-Dollars gegenüber dem Euro im vierten Quartal 2004 zurückzuführen.

Beim operativen Ergebnis kamen wir durch Umsatzzuwachs und Kosteneinsparungen ein gutes Stück voran. Gegenüber 2003 verbesserten wir unser EBIT um über 48 Prozent auf minus 8,8 Millionen Euro. Und darin sind die einmaligen Sondereffekte bereits enthalten. Diese sind Bewertungsunterschiede aufgrund der Wechselkursveränderung bei Dollar-Darlehen der nordamerikanischen Tochtergesellschaften sowie Aufwendungen und Rückstellungen für die Restrukturierung.

Besonders erfreulich entwickelte sich der Auftragseingang. 2004 konnten wir 18 Prozent mehr Aufträge verbuchen, in Summe rund 119 Millionen Euro.

Verehrte Aktionäre,

in unserer 56-jährigen Firmengeschichte haben wir uns stets auf das konzentriert, wo wir unsere Stärken haben. Unsere Kunden aus der Chip-Industrie schätzen an unseren Unternehmen besonders unsere hohe Innovationskraft und unsere Flexibilität. Diese beiden Merkmale, in Kombination mit unserem Qualitätsbewusstsein und unserer Kundennähe, machen unsere Marktposition einmalig.

CHART: Umsatz/Auftragseingang nach Produktlinien 2004

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich möchte Ihnen nun die Entwicklung bei den einzelnen Produktgruppen zeigen.

Bei der Umsatzverteilung nach Produktlinien entfallen unverändert rund zwei Drittel auf Mask Aligner und Spin Coater. Beim Auftragseingang stellten diese beiden Produktlinien sogar knapp drei Viertel des Gesamtwertes dar. Diese Produkte werden sowohl in der Forschung und Entwicklung als auch in der Chip-Produktion eingesetzt. Und dieser Kundenmix sorgt für Wachstum.

Der Umsatz mit Mask Alignern (inklusive Bonder) stieg um ein Drittel auf 54,9 Mio. Euro. Diese Belichtungsgeräte richten eine Glasmaske submikrometer genau zum Wafer aus. Anschließend kann das optische Bild eines Schaltkreises auf den Wafer übertragen werden - ein ähnlicher Vorgang wie wenn eine herkömmliche Kamera ein Motiv auf einen Film produziert. Besonders erfreulich ist die Zunahme der Bestellungen um 16% auf 53,0 Mio. Euro.

Bei den Beschichtungsgeräten, den sog. Spin Coatern stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 25,7 Mio. Euro. Mittlerweile stellen die Geräte für die 300mm-Wafer einen wesentlichen Umsatzanteil dar. Dennoch war das Wachstum bei den Spin Coatern im Vergleich zu den Mask Alignern geringer. Dies liegt an der höheren Wettbewerbsintensität bei den 200mm-Wafern. Aus diesem Grund haben wir ein kostengünstiges, abgespecktes Produkt, die Produktserie "Gamma", entwickelt. Bei dieser ist der Durchschnittspreis um ca. 30% geringer. Ein überaus erfolgreiches Produkt, denn wir haben davon deutlich mehr verkauft als erwartet. In puncto Auftragseingang erholte sich die gesamte Produktlinie: Verzeichneten wir 2003 einen deutlichen Rückgang von 35%, so nahmen die Bestellungen im vergangenen Jahr um 63% auf 34,1 Mio. Euro zu.

Die Device Bonder mussten einen Umsatzrückgang hinnehmen und zwar um 33% auf 4,4 Mio. Euro. Insgesamt ist die Entwicklung enttäuschend, vor allem unter Berücksichtigung des abermaligen Rückgangs beim Auftragseingang. Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2005 wird entscheidende Bedeutung für die Zukunft dieser Produktlinie haben.

Mit unseren Prüf- und Testgeräten, kurz Prober genannt, konnten wir 25% mehr umsetzen, insgesamt 26,7 Mio. Euro. Damit sind wir auch hier auf dem Wachstumspfad. Dies zeigt auch der Auftragseingang. Er stieg im Jahresvergleich um 14% auf 27,7 Mio. Euro. Dieses Wachstum erscheint auf den ersten Blick gering, jedoch hatten wir bereits 2003 eine Zunahme um 20% verzeichnet.

Sie sehen meine Damen und Herren, SÜSS MicroTec hat beim Umsatz die Trendwende geschafft. Die Umsatzrückgänge der Vorjahre haben wir gestoppt und 2004 wieder ein Umsatzplus erzielt .

CHART: Umsatz/Auftragseingang nach Regionen 2004

Obgleich der Umsatz deutlich anstieg, war das Wachstum von der Euro-Stärke gebremst. Über 70 % der Umsätze erzielen wir außerhalb des Euro-Raumes. Ein schwacher Dollar hat für uns mitunter erhebliche Auswirkungen. Umso beachtlicher ist, dass die Umsätze in USA und Asien deutlich zulegen konnten.

In Nordamerika setzte Süss rund 31% mehr um, also 37,0 Mio. Euro. Auch in Asien stieg der Umsatz um 28 % auf 42,2 Mio. Euro. Europa war - was das Wachstum angeht - Schlusslicht. Hier erzielten wir nur 8% Wachstum auf 33,3 Mio. Euro.

CHART: Neue Strukturierung der SÜSS MicroTec-Gruppe

Meine Damen und Herren, Süss MicroTec hat sich vorgenommen, profitabel zu wachsen. Dazu haben wir alle Kostenpositionen nach Einsparpotenzialen durchleuchtet und Abläufe und Prozesse verschlankt. Dabei wollen wir aber den langfristigen Blick beibehalten. Wir wollen optimal für die Zukunft aufgestellt sein.

Wir haben mittlerweile die Organisation innerhalb der SÜSS MicroTec-Gruppe stark vereinfacht. Wesentliches Merkmal ist eine Strukturierung nach Divisionen, d.h. jede Produktgruppe stellt eine Division dar. Die einzelne Division ist dann gesamtverantwortlich für ihr Produkt - von der Entwicklung über den Verkauf bis zum Service. Und das weltweit.

CHART: Entscheidungstruktur

Der Vorteil ist offensichtlich: Verantwortung und Kompetenzen sind eindeutig zugeordnet und die Entscheidungswege sind klar und schnell. Dies führt zu einer hohen Effizenz, die zu erheblichen Einsparungen in der Verwaltung führt.

CHART: Break-Even Senkung

Das Kostensenkungsprogramm "Schließung unseres Werkes in Aßlar" und die damit einhergehende Prozeßoptimierung in der Fertigung haben wir bereits 2004 auf den Weg gebracht. Gleich zu Beginn dieses Jahres wurde das sogenannte "Kostensenkungsprogramm II" initiiert. Dieses beinhaltet: - Die bereits beschriebene Verschlankung der Organisationsstruktur - die Verschiebung unkritischer F&E-Aktivitäten und - die strenge neue, kosteneffektive Marketing-Organisation innerhalb der Gruppe.

Anhand des hier aufgezeichneten "Pathway Back to Profit" ist dargestellt, wie der Break Even-Punkt auf EBIT-Niveau gesenkt wird: 2004 hätte dieser Punkt - ohne Berücksichtigung von Sondereffekten - mit einem Umsatz von 118 Millionen Euro erreicht werden können. Für 2005 wird erwartet, dass der Break Even-Punkt mit 110 Millionen Euro Umsatz erreicht wird. In 2006 wird dieses Ziel bereits mit einem Umsatz von 105 Millionen Euro erreicht werden.

CHART: Kursentwicklung 2004 bis Mai 2005

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sie als Aktionäre haben natürlich die Wertentwicklung Ihres Depots im Blick. Der Kursverlauf der SÜSS MicroTec-Aktie ist für Sie und für uns unbefriedigend. Das steht außer Frage.

Die Unternehmensbewertung seitens des Kapitalmarkts - also der Aktienkurs - ist letztendlich die Folge der Ertragskraft eines Unternehmens. In den vergangenen Monaten haben wir alles daran gesetzt, die Ertragskraft der SÜSS MicroTec AG zu steigern. Das Restrukturierungsprogramm wird zur Verbesserung der Ertragslage beitragen und dann auch wieder zu einer attraktiven Bewertung des Unternehmens führen. Wir alle im Unternehmen sind uns dieser Verantwortung bewusst und haben uns zur Steigerung des Unternehmenswertes verpflichtet. Ich bin mir sicher, dass die Börse dies bald honorieren wird. Dies ist auch unsere Strategie, um wieder in den TecDAX aufgenommen zu werden, den wir seit gestern verlassen mussten.

Wie erwähnt, wird Ihnen nun mein Kollege, Herr Schulak, die Finanz- und Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr erläutern sowie über das Erreichte im ersten Quartal berichten.

REDE DES FINANZVORSTANDS

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch ich heiße Sie bei unserer diesjährigen Hauptversammlung herzlich willkommen. Ich werde nun die finanziellen Eckdaten des Konzerns erläutern.

CHART: Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung Konzern 2004

Das Jahr 2004 stellte nach den schwierigen Jahren 2002 und 2003 auch für uns wieder ein Wachstumsjahr dar.

Mit einem Umsatz von 113 Millionen Euro erreichten wir mit plus 22 Prozent eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Aufragseingang stieg um 18 Prozent. Warum sich diese erfreuliche Entwicklung nicht vollumfänglich auf das Ergebnis nach Steuern auswirkte, werde ich Ihnen nun erläutern:

Bei den verschiedenen Ergebniskennzahlen zeigt im Vergleich der letzten drei Jahre nur die Kennzahl "EBITDA" die deutlich verbesserte operative Performance. Dieses verbesserte sich von minus 11,0 auf minus 3,2 Millionen Euro. Eine ähnliche Verbesserung konnte beim EBIT registriert werden, wo die Verluste von minus 17,1 auf minus 8,8 Millionen Euro eingedämmt werden konnten. Beim Ergebnis nach Steuern ist die gestiegene operative Performance mit einem Wert von minus 16,7 Millionen Euro im Vergleich zu 2003 (minus 14,6 Millionen Euro) nicht unmittelbar erkennbar. Denn in 2004 wurde eine signifikante Wertberichtigung auf aktive latente Steuern in Höhe von 9,4 Millionen Euro (2003: 1,8 Millionen Euro) im Ergebnis nach Steuern (EAT) wirksam. Die Wertberichtigung reduziert die aktiven latenten Steuern auf einen Betrag der nach derzeitiger Auffassung der Gesellschaft eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich realisiert werden kann. Daher würde sich in der Zukunft bei positiver Ergebnissituation nur eine sehr geringe Steuerquote ergeben.

Der Rohertrag und die Rohertragsmarge als wesentliche Indikatoren für die Ertragskraft veränderten sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:

  • Der Rohertrag stieg vor allem aufgrund des Umsatzwachstums von 36,4 auf 45,9 Millionen Euro.
  • Die Bruttomarge erholte sich nur leicht von 39 Prozent auf 41 Prozent, was vor allem aufgrund noch niedriger Lernkurven (kostensenkende Erfahrungswerte in der Produktion) bei der Produktlinie Substrat Bonder und mit strukturellen Problemen bei der Produktlinie Device Bonder zusammenhängt. Zudem sind die Herstellkosten im Geschäftsjahr durch die Schließung des Werkes Aßlar in Höhe von 0,9 Millionen Euro belastet.

Mittelfristig liegt unsere Zielmarge bei Annahme eines US-Dollar Wechselkurses im Bereich von 1,35 USD / EUR bei etwas über 40 Prozent. Nach Abschluss der Restrukturierung soll die Zielmarge langfristig wieder stabil den Wert von etwa 45 Prozent erreichen.

Bei den Verwaltungs- und Vertriebskosten waren Restrukturierungskosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro als Sondereffekte zu berücksichtigen. Diese beinhalten im Wesentlichen außerplanmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen sowie die Beratungskosten im Zusammenhang mit der Restrukturierung. Zudem enthalten die Verwaltungs- und Vertriebskosten die kalkulierte Abfindungszahlung für den ehemaligen Vorsitzenden des Vorstands. Ohne diesen Betrag ist die Kostenstruktur im Wesentlichen mit 2003 vergleichbar, da erhöhte Kosten im Berichtsjahr dann vor allem auf höhere Vertriebskosten in Verbindung mit dem gestiegenen Umsatz zurückzuführen sind.

Im Finanz- und sonstigen Ergebnis führte der weiter steigende Euro wie bereits in den Vorjahren zu Buchverlusten in Höhe von 1,2 Millionen Euro bei internen US-Dollar-Darlehen. Diese Buchverluste würden bei einer Abschwächung des Euro wieder anteilig zu Buchgewinnen führen.

CHART: Ergebnisentwicklung AG 2003/2004

Die Holding refinanziert sich im Wesentlichen durch Umlage der umlagefähigen Kosten auf die operativen Gesellschaften. Im handelsrechtlichen Jahresabschluss der SÜSS MicroTec AG 2004 waren folgende Sondereffekte für den Jahresfehlbetrag von minus 3,4 Millionen Euro (im Vorjahr waren es noch minus 9 Millionen Euro gewesen) verantwortlich:

  • 1,2 Millionen Euro Buchverluste auf gegebene, nicht gesicherte US-Dollar Darlehen (dieser Effekt war ebenfalls in 2002 und 2003 vorhanden).
  • 0,5 Millionen Euro Kosten für Beratungen im Rahmen der Restrukturierung.
  • 2,2 Millionen Euro Abwertungen auf Vermögensgegenstände und Aufwendungen im Rahmen der Restrukturierung, die auch die Änderungen im Vorstand beinhalten.

CHART: Konzernbilanz 2004

Die Bilanzstruktur des Konzerns stellt sich unverändert solide dar. Per Ende des Jahres 2004 verfügte der Konzern über 22,5 Millionen Euro (Vorjahr: 26,8 Mio. Millionen Euro) liquide Mittel, denen 2,6 Millionen Euro (Vorjahr: 3,2 Millionen Euro) kurzfristige Bankverbindlichkeiten gegenüber standen.

Zusammenfassend ist für 2004 eine deutliche Verbesserung bei der Ertragslage festzustellen, die fast ausschließlich auf das Umsatzwachstum zurückzuführen ist. Jedoch ist die Entwicklung bei der Rohertragsmarge nicht zufriedenstellend, da letztendlich keine wesentlichen Skaleneffekte (Degression der Fixkosten) wirksam wurden. Somit hat vor allem die nicht zufriedenstellende Ergebnisentwicklung die Notwendigkeit der aktuell laufenden Restrukturierungsmaßnahmen aufgezeigt.

CHART: Entwicklung der Finanzschulden

Die Finanzschulden haben sich in 2004 nochmals reduziert, so dass wir nun seit der Kapitalerhöhung 2002 trotz der anhaltenden Verlustsituation die Finanzschulden stetig reduzieren konnten. Die kurzfristige Liquidität wird 2005 durch Sondefaktoren deutlich beansprucht:

  • über 1,3 Millionen Abfindungszahlungen aus dem Sozialplan Asslar
  • Abfindungszahlung für den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden
  • 5,6 Millionen Euro aufgrund der Tilgung der ersten Tranche der Wandelanleihe, da aus heutiger Sicht nicht von einer Konvertierung ausgegangen wird

Wir werden sicherstellen, dass die kurzfristige Liquidität stets ein ausreichendes Niveau aufweist. Sollten hierzu entsprechende Maßnahmen notwendig sein, werden wir diese auch in Gang setzen.

CHART: Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung im ersten Quartal 2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich gehe nun zum laufenden Geschäftsjahr 2005 über.

Der Nettoumsatz des ersten Quartals 2005 zeigt eine positive Tendenz: es wurde ein Wachstum von 7,8 Prozent auf 20,7 Millionen Euro erzielt (Q1/2004: 19,2 Millionen Euro). Mit einem Auftragseingang von 23,2 Millionen wurde der Vorjahreswert von 24,4 Millionen Euro knapp verfehlt - somit bewegt sich das aktuelle Geschäftsvolumen im Wesentlichen auf Vorjahresniveau.

Der Rohertrag wurde um weitere 19,1 Prozent auf 7,4 Millionen Euro gesteigert (Q1/2004: 6,2 Millionen Euro) und entspricht einer Rohertragsmarge von 35,7 Prozent (Q1/2004: 32,3 Prozent). Ohne Berücksichtigung einer vorsorglichen Wertberichtigung im Zusammenhang mit der Immobilie Aßlar hätte die Rohertragsmarge 38,0 Prozent betragen - eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Die verbesserte Performance wird vor allem beim EBITDA sichtbar, welches von minus 4,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2004 auf minus 2,9 Millionen Euro stieg. Das Ergebnis nach Steuern verblieb - bedingt durch die fehlende Aktivierung von latenten Steuern auf Verluste - im ersten Quartal 2005 mit minus 5,0 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Der Free Cash Flow entwickelte sich gemäß unseren Erwartungen mit 3,6 Millionen Euro deutlich besser als im Vorjahr (0,1 Millionen Euro). Grund hierfür war vor allem der saisonal typische Forderungseingang aus den Umsätzen des Vorquartals. Der Auftragsbestand wuchs im Jahresvergleich um 5 Prozent von 38,8 auf 40,8 Millionen Euro.

Zum Abschluss meiner Ausführungen möchte auch ich mich auch für 2004 bei unseren Mitarbeitern bedanken: Ohne Ihre Motivation und Tatkraft wären wir nicht in der Lage, diese einschneidenden Maßnahmen durchzuführen. Diese Zeiten der stetigen Veränderung bringen viel Verunsicherung und Stress mit sich und somit ist jeder einzelne Mitarbeiter noch mehr belastet und gefordert. Vielen Dank für Ihr außergewöhnliches Engagement und Ihre Unterstützung!

Ich gebe nun das Wort zurück an Herrn Dr. Schneidewind.

FORTSETZUNG DR. SCHNEIDEWIND

CHART: Wachstumsmärkte für SÜSS MicroTec

Sehr geehrte Damen und Herren,

SÜSS MicroTec bedient hauptsächlich die vier Märkte Advanced Packaging, Mikrosystemtechnik, Verbindungshalbleiter und Test- und Prüfsysteme - zusätzlich sind wir ganz neu in der Nanotechnologie aktiv. Wir sind der Meinung, dass Advanced Packaging und Mikrosystemtechnik das größte Wachstumspotenzial besitzen. Folglich fokussieren wir uns auch auf diese Märkte.

Beim Advanced Packaging geht es um die Verbindung des Chips mit seiner Umgebung. Der unaufhaltsame Trend zu immer kleineren und leistungsstärkeren Geräten erfordert neue Verbindungstechniken. So wären die aktuellen Handys, Laptops, Palm-Organizer und Digitalkameras ohne das Advanced Packaging-Verfahren nicht so klein und leistungsstark. Es ist davon auszugehen, dass diese Entwicklung weiter gehen wird. Egal welche neuen Anwendungen die Elektronik-Industrie hervorbringen wird, es wird darauf hinaus laufen, dass stetig höhere Anforderungen an elektronische Geräte gestellt werden. Deshalb sehen wir im Advanced Packaging einen äußerst interessanten Wachstumsmarkt.

Ganz aktuell möchte ich an dieser Stelle noch über die neuesten Entwicklungen bei unserem SECAP-Konsortium informieren: Dieses Konsortium hatte ja zum Ziel, der Industrie das sogenannte "Solder Bumping" - eine spezieller Prozess innerhalb des Advanced Packagings - näher zu bringen. Dieses Ziel wurde im letzten Jahr vollständig erreicht, indem Unitive selbst, der Besitzer der Prozesstechnologie für das Solder Bumping, zwei komplette SECAP-Linien gekauft hat. Damit ist die Industrieakzeptanz erreicht und in Folge dessen wurde das SECAP-Konsortium aufgelöst. Aufgrund des großen Erfolgs dieses Konsortiums planen wir bereits ein neues, mit einem neuen Ziel. Allerdings müssen hierzu auch erst wieder die richtigen Partner gefunden werden, so dass die Gründung wohl noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wird. Jedenfalls konnten wir SECAP als vollen Erfolg verbuchen, es gab einige Kunden, die ausschließlich aufgrund des Services, den SECAP bot, unser Equipment dem eines Wettbewerbs vorzogen hat.

In Sachen Wettbewerbsfähigkeit steht natürlich die Technologie an aller erster Stelle. Für ein Unternehmen wie dem unseren, das sich ausschließlich in High-Tech-Märkten bewegt, ist es unabdingbar, die Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Wir müssen unseren Kunden State-of-the-Art-Technologien anbieten können. Und darin sind wir Spitze. Weil wir technologisch zu den besten Unternehmen in unserer Branche zählen, ist IBM an uns herangetreten.

CHART: C4NP - Technologieabkommen mit IBM

Der Abschluss des Technologie-Abkommens mit IBM zur gemeinsamen Entwicklung von Equipment für die von IBM patentierte C4NP-Packaging-Technologie war einer der wichtigsten Meilensteine im Jahre 2004. Mittels dieser Technologie können mikroelektronische Schaltkreise kostengünstiger und unter Verzicht auf umweltschädliche, bleihaltige Materialien produziert werden. Die europäische und die asiatische Gesetzgebung sieht vor, innerhalb der nächsten Jahren die Verwendung von Blei in elektronischen Geräten zu verbieten.

Umweltfreundlicher, kostengünstiger und innovativer sind die Stichworte, die für das neue Verfahren stehen. Diese Kooperation mit IBM ermöglicht uns, technologische Zukunft aktiv mitzugestalten. Inhalt ist die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Maschinen für eine komplette C4NP-Produktionslinie. Unsere potenziellen Kunden für dieses Equipment sind alle großen Chipproduzenten und -weiterverarbeiter in der Branche. Ein wirklich richtungsweisendes Projekt in der Chip-Industrie.

Ausschlaggeben für die IBM Entscheidung mit SUSS zu kooperieren war die hohe Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte, sowie die Kompetenz und Akzeptanz von SUSS im Advanced Packaging Markt.

Die Entwicklung der Beta-Tools ist im Wesentlichen abgeschlossen und wir werden die Maschinen im Zeitraum JuliIAugust bei IBM in New York in Betrieb nehmen. Danach folgt eine sehr wichtige Phase: Unsere potentiellen Kunden können ihre Wafer dann ab September auf den von SUSS entwickelten Maschinen bei IBM bumpen (Lothügel aufbringen) lassen und anschließend die Ergebnisse auswerten. Das Interesse bei nahezu allen wichtigen Chip-Herstellern für solche Tests ist sehr hoch. Wir sind heute mehr denn je davon überzeugt, dass es uns gemeinsam mit IBM gelingen wird, diese neue Technologie erfolgreich ab 2006 in den Markt einzuführen.

CHART: MEMS/NANO

Ein weiterer wichtiger Wachstumsmarkt ist die Mikrosystemtechnik. Bereits heute erzielen wir auf diesem Gebiet 30% unseres Umsatzes und sind Marktführer. Auch in der Mikrosystemtechnik spielt der Trend, dass alle elektronischen Anwendungen immer kleiner und leistungsfähiger werden die entscheidende Rolle.

Stellen Sie sich das vor: Ein Mikron entspricht einem Tausendstel Millimeter! Und in dieser Größenordnung werden Systeme gebaut, die die Funktionalität unseres Navigations- und Antiblockiersystems oder auch der Air Bags in unseren Autos gewährleisten.

Aber es geht noch weiter: Die Nano-Technologie ist bereits in aller Munde. Ein Nanometer wiederum ist ein Tausendstel Mikrometer - nahezu unvorstellbar klein. Die Industrie entwickelt bereits jetzt elektronische Anwendungen mit Strukturen im Nanometer-Bereich.

Wir sind schon heute in Bereich Nano-Technologie aktiv, haben auf der Messe SEMICON Europe im vergangenen April bereits unser erstes Equipment für diesen Markt vorgestellt und planen, diese interessante Wachstumsnische ebenfalls zu erobern.

Sie sehen, meine Damen und Herren, wir haben viel vor. Das Potenzial in diesem Unternehmen ist groß, die Marktposition sehr gut und die Kosten haben wir im Griff. Insofern sind wir überzeugt, dass die SÜSS MicroTec erst am Anfang einer guten Entwicklung steht.

Lassen Sie zum Ende meines Vortrages einen ganz besonderen Dank an Sie, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, aussprechen. Es freut mich sehr, dass Sie uns in den vergangenen Jahren - auch in schwierigen Zeiten - treu begleitet haben und uns Ihr Vertrauen geschenkt haben. Dafür herzlichen Dank.

Ebenso möchte ich auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken, die uns mit viel Engagement und höchster Einsatzbereitschaft unterstützt haben. Unsere Kunden loben ganz besonders unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter, ihre Zusammenarbeit mit den Kunden und wie sie immer wieder die bestmöglichen Lösungen suchen und finden. Sie wissen, ein Unternehmen ist immer nur so gut wie die Menschen, die es mitgestalten. Ich werde alles dafür tun, dass wir künftig dieses Potenzial voll ausschöpfen.

Ich darf nun das Wort an unseren Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Dr. Süss weitergeben und Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit danken.