PiXDRO Tintenstrahldruck

Tintenstrahldruck ist eine additive Herstellungstechnik, bei der Funktionsmaterialien für eine Reihe von Anwendungen eingesetzt werden. Diese Funktionsmaterialien können dielektrische, leitende, adhäsive, mechanische, optische oder chemische Eigenschaften haben; sie werden aus einer digitalen Datei mit Tröpfchen in Picoliter-Grösse gedruckt.

Durch seine präzise Tröpfchen-Positionierung und genauen Tröpfchenvolumen eignet sich der Tintenstrahl-Funktionsdruck für zahlreiche Anwendungen. Dazu zählen bedruckte Elektronik, Displays, OLED, Sensoren, Leiterplatten, Halbleitermontage, Ätztechniken, Photovoltaik, Optik und für die Biowissenschaft.

Durch Tintenstrahldruck lassen sich feine Strukturen von minimal 20 Mikron erzeugen, und sie kann Techniken wie die Lithographie, Siebdruck, Sprühbeschichtung und Dispensierung ersetzen. Masken und Schablonen sind nicht länger erforderlich, was den Materialeinsatz deutlich reduziert und die Produktwechselzeiten verkürzt.

Bei dem typischen Abstand zwischen Substrat und Druckkopf von knapp 1 mm gehört das Tintenstrahlverfahren zu den berührungslosen Techniken. Es besteht also keine Gefahr, dass fragile Substrate beschädigt werden könnten. Tintenstrahldrucker können auch auf bestehenden 3D-Topologien drucken und Rillen und Höhlungen füllen, was für traditionelle Techniken wie den Siebdruck ein Problem darstellt.

Präzise, vielseitig und schnell

Der Tin­ten­strahl­druck ist aus­ge­spro­chen viel­sei­tig. Er kann im Be­reich von Zehn­telna­no­me­tern bis Zehn­tel­mi­kro­me­ter zum Di­rekt­auf­trag von struk­tu­rier­ten oder ho­mo­ge­nen Be­schich­tun­gen ver­wen­det wer­den und eig­net sich eben­so als 3D-Druck­me­tho­de.

Als be­rüh­rungs­lo­ses Ab­ga­be­ver­fah­ren eig­net sich der Tin­ten­strahl­druck für fra­gi­le und für 3D-Sub­stra­te. Mit ihm kön­nen Ril­len und  Höh­lun­gen ge­füllt wer­den, und er lässt sich aus­ge­zeich­net für den Druck von Ätz- und Plat­tier­mas­ken ein­set­zen.

Da in­dus­tri­el­le Druck­köp­fe zahl­rei­che par­al­lel an­ge­ord­ne­te Düsen be­sit­zen und mit sehr hohen Ab­ga­be­fre­quen­zen ar­bei­ten, er­zie­len Tin­ten­strahl­ver­fah­ren einen sehr hohen Durch­satz. In PiX­DRO-Tin­ten­strahl­dru­ckern für die Mas­sen­pro­duk­ti­on kön­nen meh­re­re Druck­köp­fe an­ge­ord­net sein, wo­durch eine hohe Pro­duk­ti­vi­tät und Fle­xi­bi­li­tät er­reicht wird.

PiXDRO Tintenstrahldrucker für F&E und Produktion

Die PiX­DRO-Sys­te­me sind mo­du­lar auf­ge­baut; dies er­mög­licht eine brei­te Pa­let­te an kun­den­spe­zi­fi­schen Lö­sun­gen, ohne Kom­pro­mis­se in punc­to Zu­ver­läs­sig­keit und Durch­lauf­zei­ten ein­zu­ge­hen.

Der Dru­cker LP50 für For­schung und Ver­fah­rens­tech­nik zeich­net sich durch hohe Fle­xi­bi­li­tät und Pro­zess­kon­trol­le aus, was eine schnel­le Pro­dukt­ent­wick­lung und Markt­ein­füh­rung er­laubt. Die  JETx-Pro­duk­ti­ons­sys­te­me wur­den für eine hohe Pro­duk­ti­vi­tät und Zu­ver­läs­sig­keit, für ge­rin­ge Be­triebs­kos­ten und die In­te­gra­ti­on in hoch­au­to­ma­ti­sier­te Mas­sen­fer­ti­gun­gen kon­zi­piert.

LP50

Innovativer Tintenstrahl­drucker für F&E

JETx

Tintenstrahl­drucker für die Massenproduktion

JETx-M

Tintenstrahl­drucker für die PCB-Herstellung